Geschäftsanbahnung für deutsche Hersteller und Dienstleister des Maschinen- und Anlagenbaus zu Bergbau und Rohstoffen mit Fokus auf Gewinnungs- und Aufbereitungstechniken


Zielbranche: Maschinen- und Anlagenbau und verwandte Branchen

Zielland: Saudi-Arabien (Riad und Ostprovinz)

Termin: 24. bis 28. Februar 2018

 

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Bergbau in Saudi-Arabien

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau sondiert in Saudi-Arabien zu Bergbau und Rohstoffen mit Fokus auf Gewinnungs- und Aufbereitungstechniken.

 

BMWi-Geschäftsanbahnungsreise unterstützt Unternehmen bei Markteinstieg

Berlin, 16. Oktober 2017

Vom 24. bis 28. Februar 2018 führen MENA Business GmbH und die Delegation der Deutschen Wirtschaft für Saudi-Arabien, Bahrain und Jemen (AHK Saudi-Arabien) in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) eine Reise zur Geschäftsanbahnung nach Riad und in die Ostprovinz (Dammam, Jubail, Ras al-Khair) in Saudi-Arabien durch. Ziel dieser Geschäftsanbahnung ist es, deutschen kleinen und mittleren Unternehmen den Einstieg in den saudi-arabischen Markt zu erleichtern und zu weiteren Erfolgen in ihrer Exporttätigkeit zu führen.

Im Zuge der volkswirtschaftlichen Diversifizierung betreibt Saudi-Arabien eine kontinuierliche Entwicklung des industriellen Nicht-Öl-Sektors. Die 2016 veröffentlichte "Saudi Vision 2030" konzentriert sich auf die wirtschaftliche Diversifizierung, die Importsubstitution (durch die Schaffung neuer lokaler Industrien, einschließlich des verarbeitenden Gewerbes) und die Steigerung der Exporte. Sie betont die Notwendigkeit einer weiteren Entwicklung des Bergbausektors des Königreichs zur Steigerung des BIP.

Nicht-kohlenwasserstoffhaltige Rohstoffvorkommen werden in Saudi-Arabien erst seit einigen Jahren wirtschaftlich wahrgenommen. Bis heute wurden im Königreich über 48 Mineralien identifiziert, darunter Feldspat und Nephelinsyenit, Granat, Gold, Zink, Granit, Graphit, Gips, Tantal, hochwertiger Quarzsand, kaolinitische Tone, Kalkstein, Magnesium, Marmor, Olivin, Puzzolan, Steinwolle, Silber, und Zeolithe. Im Land wurden 1.273 Edelmetall- und 1.171 nichtmetallische Standorte identifiziert.

Zur Förderung und Verwertung dieser Rohstoffe ist zum großen Teil die Saudi Arabian Mining Company (“Ma’aden”) zuständig. Ma’aden hat sich auf vier Geschäftsbereiche spezialisiert: Gold und unedle Metalle; Phosphat; Aluminium; Industrieminerale - einschließlich Magnesit, Kaolin und minderwertigem Bauxit.

Vor allem in Ras al-Khair, 80 km nördlich von Jubail, sollen die im Landesinnern geförderten Mineralien wie Bauxit und Phosphat verarbeitet und verschifft werden. Auch andere ölunabhängige Industrien sollen dort im Zuge der Politik der Reduzierung der Abhängigkeit der saudi-arabischen Wirtschaft von Erdölexporten entstehen. An deren Stelle soll langfristig der Export anderer Grundstoffe und Halbfertigerzeugnisse treten.

Im Rahmen der Reise werden die wichtigsten Institutionen des saudi-arabischen Bergbau- und rohstoffverarbeitenden Sektors in Riad und in der Ostprovinz besucht. Bei einer Präsentationsveranstaltung vor Ort haben die teilnehmenden deutsche Unternehmen die Möglichkeit, dem saudi-arabischen Fachpublikum ihre Produkte und Dienstleistungen bzw. mögliche Kooperationsfelder vorzustellen sowie anhand von Gruppenterminen und individuellen Einzelgesprächen mit saudi-arabischen Unternehmen das Geschäftspotential zu ergründen und wichtige Kontakte vor Ort zu knüpfen.

Die Reise wird im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die teilnehmenden Unternehmen erhalten eine branchenspezifische Zielmarktanalyse sowie zusätzliche individuelle Kompaktinformationen über Wettbewerb und wichtige Nachfragesegmente zur Vorbereitung.

Interessierte Unternehmen können sich bis zum 08. Dezember 2017 bei dem unten angegebenen Kontakt anmelden.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

 

Ansprechpartner:

Johannes Wingler

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Tel.: 030-20 45 58 86
Fax: 030-20 64 81 78

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