Geschäftsanbahnung für deutsche Hersteller und Dienstleister des Maschinen- und Anlagenbaus für die Textilindustrie


Zielbranche: Maschinen- und Anlagenbau für die Textilindustrie

Zielland: Ägypten (Kairo, Alexandria, El Mahala El Kubra)

Termin: 24. bis 28. November 2018


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Maschinen und Anlagen für die Textilindustrie in Ägypten

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau sondiert in Ägypten zu Textilmaschinen.

 

BMWi-Geschäftsanbahnungsreise unterstützt Unternehmen bei der Marktbearbeitung

Berlin, 17. April 2018

Ägypten ist im Besitz der einzigen vertikal voll integrierten Textilindustrie der Region, vom Baumwollanbau über Spinnereien und Webereien bis hin zur Produktion von Bekleidungs-stücken. Die Textilindustrie steht für etwa 25% der Industrieproduktion des Landes. Die größte Produktgruppe ist Bekleidung, aber auch Stoffe wie Filamentgarn und –fasern spielen eine wichtige Rolle. Der Bekleidungssektor ist mit etwa 1,2 Mio. Beschäftigten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor  und elementar bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze. 

Etwa 50% bis 60% der Spinnerei-, Weberei- und Falzkapazitäten befinden sich in öffentlicher Hand, während Privatunternehmen die Bekleidungsproduktion mit einem Anteil von rund 90% dominieren. Regionale Produktionsschwerpunkte sind der Großraum Kairo, das Nildelta und Alexandria. Zu Beginn des Jahres 2015 waren 4.594 Unternehmen in dem Sektor eingetragen, 196 davon arbeiteten in exportorientierten Freihandelszonen. 

Dank der ägyptischen Baumwolle, die zu den populärsten weltweit zählt, genießt der Sektor auch in schwierigen Zeiten gute Wachstumszahlen. Die Textilexporte belaufen sich auf 14% der Nicht-Erdöl-Güter. 

Langfristig möchte die Regierung weitere Investitionen im Textil- und Bekleidungssektor fördern. Das ägyptische Readymade Garments Export Council möchte die Exporte von 2,5 Mrd. US-Dollar in 2015 auf 10 Mrd. in 2025 steigern. Die nationale Strategie für die Textilindustrie beinhaltet auch die Ausbildung von 500.000 zusätzlichen Arbeitskräften. 

Die vorgelagerten Stationen in der Wertschöpfungskette sollen gestärkt werden und eine Ausweitung der Industrie auf neue Textilsegmente wird angestrebt. Ein erhöhter Fokus auf kürzere Lieferzeiten in die EU wird den Eintritt in höherpreisige Marktsegmente ermöglichen. Zu den Hauptfokusregionen zählen außerdem Denimwebereien und -wäschereien, Unterwäsche sowie Premiumstrickwaren.

Zum nachhaltigen Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Sektors bedarf es nicht nur innovativer Produkte, sondern auch moderner Ausrüstung. Die Importe von Textil- und Ledermaschinen lagen in den ersten drei Quartalen 2015 bei 135 Mio. US-Dollar, wovon 17% auf deutsche Lieferanten entfielen. Großes Potential bieten vor allem technische Modernisierungen der Betriebe und eine Fokussierung auf Produkte mit höherer Wertschöpfung sowie eine bessere Verzahnung der Fertigungsstufen. Hinzu kommen die günstige geografische Lage Ägyptens, die Nähe zu wichtigen Absatzmärkten, sowie eine Vielzahl von Handelsabkommen. Ägyptische Hersteller liefern bereits heute Bekleidung für große namhafte internationale Marken.

Vom 24. bis 28. November 2018 führen MENA Business GmbH und die Deutsch-Arabische Industrie- und Handelskammer (AHK Ägypten) in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) eine Reise zur Geschäftsanbahnung nach Kairo, Alexandria und El Mahala El Kubra in Ägypten durch. Ziel dieser Geschäftsanbahnung ist es, deutschen kleinen und mittleren Unternehmen den Einstieg in den ägyptischen Markt zu erleichtern und zu weiteren Erfolgen in ihrer Exporttätigkeit zu führen. 

Im Rahmen der Reise werden wichtige Unternehmen der ägyptischen Textilindustrie besucht. Bei einer Präsentationsveranstaltung in Kairo haben die teilnehmenden deutschen Unternehmen die Möglichkeit, dem ägyptischen Fachpublikum ihre Produkte und Dienstleistungen bzw. mögliche Kooperationsfelder vorzustellen sowie anhand von Gruppenterminen und individuellen Einzelgesprächen mit ägyptischen Unternehmen das Geschäftspotential zu ergründen und wichtige Kontakte vor Ort zu knüpfen.

Die Reise wird im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die teilnehmenden Unternehmen erhalten eine branchenspezifische Zielmarktanalyse sowie zusätzliche individuelle Kompaktinformationen über Wettbewerb und wichtige Nachfragesegmente zur Vorbereitung.

Interessierte Unternehmen können sich bis zum 24. August 2018 bei dem unten angegebenen Kontakt anmelden.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

 

Ansprechpartner:

Johannes Wingler

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Tel.: 030-20 45 58 86
Fax: 030-20 64 81 78

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